Koffein hat zwei Verwandte, Theophyllin und Theobromin, deren Wirkungen auf den Lerner hier kurz beleuchtet werden sollen:
Verbindung |
Wirkung |
Vorkommen |
Koffein |
- Zentralnervensystem (ZNS) anregend
- ZNS erregend
- harntreibend (diuretisch, aber geringer als Theophyllin und Theobromin)
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Kaffeebohnen (ca. 1-1,5%)
Tee (bis zu 5%) |
Theobromin |
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Kakaobohnen und damit auch in Schokolade
sowie in Tee und der Kolanuss
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Theophyllin |
- steigert Herzleistung
- steigert Durchblutung der Koronargefäße
- harntreibend
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Tee |
Für den Lerner ist es wichtig, dass er genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Hat der Körper zu wenig Flüssigkeit (Wassermangel oder Dehydrierung), so stellen sich Lernschwierigkeiten, verminderte Konzentration und eine schlechtere Gedächtnisleistung ein.
Deshalb ist es wichtig, diuretisch wirkende Lebensmittel – wie hier Bestandteile von Kaffee, Tee, Kakao oder Kolanuss – auszugleichen und entsprechend mehr Wasser zu trinken.
Theophyllin und Theobromin wirken stärker entwässernd als Koffein. Wer gerne schwarzen Tee trinkt, sollte deshalb besonders auf zusätzliche Wasseraufnahme achten.
Koffein enthält ein deutliches Suchtpotential, d.h., nach und nach braucht man immer mehr Kaffee um die gleiche Angeregtheit zu erreichen.
Tipp:
Öfter mal langsam die Dosis senken und weniger Koffein trinken. Dann wirkt es auch wieder.
Richtig schwierig wird es für das Gehirn, wenn Koffein, Theobromin und Theophyllin mit Zucker kombiniert werden. Der nachfolgende Achterbahneffekt mindert die Aufmerksamkeit, so dass Konzentration und Gedächtnisleistung absinken.
Tipp:
In Prüfungen hat daher Schokolade nichts zu suchen. Zumindest nicht am Anfang.
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