Schlaf, Lernen und Gedächtnisleistungen stehen in enger Wechselwirkung. Dieses Zusammenspiel kann durch Kaffeekonsum empfindlich gestört werden. Warum?
Kaffee senkt das Ausschüttungsniveau des Neurotransmitters Adenosin, der dafür sorgt, dass wir ruhiger und entspannter sowie letztendlich schläfrig werden.
Ein gesenktes Adenosinniveau hat gravierende Folgen: Es mindert die Schlafqualität bis hin zur Schlaflosigkeit.
Weiterhin unterdrückt Kaffee das Schlaf 4-Stadium, welches das tiefste und erholsamste Stadium des Schlafes ist. Ist es gestört, so erwacht der Lerner am nächsten Morgen schlecht erholt.
Zusätzlich wird in diesem Stadium das Immunsystem gestärkt, so dass eine Störung zur Anhäufung von Trivialinfekten wie Erkältungen führen kann.
Und Koffein stört die bekannte REM-Phase im Schlaf. In der rapid eye movement-Phase erreicht die Traumaktivität ihre größte Ausprägung. Störungen der REM-Phase führen umgehend zu:
- Gereiztheit
- Konzentrationsverlust
- Schwächung des Kurzzeitgedächtnisses
Deshalb als Tipp:
- Trinken Sie Ihren Kaffee am Besten vormittags.
- Sind Sie nach dem Essen „schlapp“, dann kann eine Tasse Kaffee sie aufmuntern, falls Sie anderweitig keinen körperlichen Ausgleich erfahren.
- Vermeiden Sie Kaffeekonsum am späten Nachmittag und am Abend.
Und falls er doch einmal notwendig sein sollte: Heben Sie sich die aufputschende Wirkung für Notfälle auf. Wenn Sie regelmäßig nachmittags und abends viel Kaffee trinken, so funktioniert es nicht mehr!
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