Viele Lerner verlassen das Haus ohne Frühstück. Scheinbar ohne große Probleme. In zweierlei Hinsicht wirkt sich dies jedoch leistungsmindernd aus:
- allgemein negativ auf Gedächtnisleistungen aus sowie zusätzlich
- geschlechtsabhängig auf Lernfähigkeit und Prüfungsleistungen.
Allgemein führt ein ausgelassenes Frühstück zu eher nachlassenden Denkleistungen im Vergleich zu Zeiten in denen man frühstückt. Unser Gehirn gehört zu den Energiegroßverbrauchern. Es nimmt Energiemangel schnell übel.
Weiterhin schwankt der Gefühlshaushalt: Morgenmuffel brauchen häufig nur ein Frühstück zur Ausgeglichenheit.
Kommt dann noch Kaffee dazu, so haben viele Lerner Probleme ihre Konzentration so lange zu halten, dass Gedächtnisprozesse effektiv ablaufen.
Dieser negative Effekt stellt sich übrigens häufig erst etwa ein oder zwei Stunden nach dem Kaffee statt Frühstück ein. Die Konzentration fängt an zu schwingen. Warum? Weil dem Körper Kohlenhydrate fehlen. Er beginnt mit dem Anbrechen seiner Fettreserven, was bei Gewaltaktionen zu Erschöpfungszuständen auf Grund mangelnder Energiereserven und häufig auch zu (milden) Angstzuständen und Unsicherheit führt.
Mehr Informationen zur
|